Aufruf zur Einsendung von Briefen

Der folgende Aufruf ist auf dieser Webseite sowie Twitter und facebook veröffentlicht und dient der Information sowie Bereitstellung des Vertrages.

Was ist denn ein Liebesbrief überhaupt? – Vielleicht haben Sie ja schon einmal einen Liebesbrief von Schiller oder Hölderlin gelesen? Wussten Sie aber, dass auch schon Kinder, kaum haben Sie Schreiben gelernt, einander Liebesbriefe kritzeln? Hätten Sie denn gedacht, dass noch in den 1950er Jahren eine Frau von ihrem Mann getadelt wurde, wenn Sie ihm einen ‚eindeutigen’ Brief hat zukommen lassen? Und: Sind Sie sich darüber im Klaren, dass E-Mail-Liebesbriefe bisweilen viel länger sind als handschriftliche? Erste Erkenntnisse über Liebesbriefe haben wir schon. Um das Wissen allerdings zu vertiefen, benötigen wir noch mehr Beispiele aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.

Doch wie schreiben Sie, wie Ihre Eltern, Ihre Großeltern denn Liebesbriefe? Auf welche Art und Weise drücken denn Verliebte ihre Liebesgefühle und ihre Sehnsucht zu verschiedenen Zeiten aus? Schreiben Männer auch in den 1960er Jahren noch mit so viel Gefühl wie noch vor dem 1. Weltkrieg? Seit wann ist auch Sex ein Thema in Liebesbriefen?

Sprachforscherinnen der Universitäten Darmstadt, Freiburg und Koblenz haben sich zusammengetan und sammeln nun Liebesbriefe aus dem ganzen deutschsprachigen Raum, um ein umfassendes Korpus zu erstellen, das als Grundlage für die Erforschung des privaten, intimen Liebesbriefs von jedermann und jederfrau taugen soll.

Wir freuen uns daher auf Ihre Zusendung von Briefen oder auch ganzen Korrespondenzen, aus eigenen Materialien oder von Briefen der Großeltern und Eltern. Falls Sie einen Beitrag zur sprachwissenschaftlichen Forschung leisten wollen, so senden Sie uns die Briefe an die unten stehende Adresse. Beachten Sie bitte, dass Sie uns auch eine unterschriebene  Einverständniserklärung (Überlassungsvertrag Liebesbriefarchiv) dazulegen.

Wie können Sie uns die Briefe überlassen?

Ihren Brief oder ihre Briefe und Korrespondenzen können Sie uns sowohl im Original oder auch als Kopie einsenden. Bei der Kopie ist es wichtig, darauf zu achten, dass der gesamte Brief kopiert wird und dass die Kopie gut lesbar ist. Gleiches gilt für digitale Einsendungen. Sie können die Briefe auch gerne scannen und als tif. oder pdf an uns schicken. E-Mail oder whatsapp-Nachrichten (s. Funktion „Chat per Mail versenden“) werden idealerweise auch via E-Mail an uns geschickt. (liebesbriefarchiv@uni-koblenz.de)

Wichtig! Die Einverständniserklärung dazulegen.

Bitte füllen Sie die Einverständniserklärung zum Eigentum und Publikation aus und legen Sie diese zu Ihrer Zusendung! (Überlassungsvertrag Liebesbriefarchiv)
Wir freuen uns auch, wenn Sie uns nähere Angaben zu den Briefschreibern (Alter, Beruf, Schule, Beziehungstand (verlobt, verheiratet, etc.)) oder zu den Empfängern ergänzen.

Abschließend möchten wir Ihnen versichern, dass wir Ihnen vollumfängliche Diskretion und die Respektierung von Datenschutz und Persönlichkeitsrechten zusichern können.

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Prof. Dr. Antje Dammel (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)

Prof. Dr. Andrea Rapp (Technische Universität Darmstadt)

Prof. Dr. Eva L. Wyss (Universität Koblenz-Landau)

Uni-Logo-2c          logodarmstadt           _Freiburg_unibanner


Einsendungen bitte an folgende Adresse:

Prof. Dr. Eva L. Wyss
Universität Koblenz-Landau
Standort Koblenz, Liebesbriefarchiv
Universitätsstr. 1
56070 Koblenz

liebesbriefarchiv@uni-koblenz.de

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